kleinste Haus von Wernigerode

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Mitten in der historischen Altstadt, in der idyllischen Kochstraße, steht eine der außergewöhnlichsten Sehenswürdigkeiten Wernigerodes: das Kleinste Haus. Mitte des 18. Jahrhunderts im barocken Fachwerkstil erbaut, misst es gerade einmal 4,20 Meter bis zur Dachtraufe, ist nur 2,95 Meter breit und besitzt eine lediglich 1,70 Meter hohe Eingangstür. Um Platz und Kosten zu sparen, verzichteten die damaligen Bauherren auf eigene Giebelwände und fügten das Gebäude geschickt in eine schmale Baulücke ein.

Trotz seiner winzigen Maße war das Haus vollwertiger Wohnraum. Im Erdgeschoss befinden sich ein kleiner Eingangsbereich sowie eine Küche. Im ersten Stock liegt die rund 10 m² große ehemalige Wohnstube, während das Dachgeschoss einst als Schlafraum diente. Bis 1976 wurde das Kleinste Haus tatsächlich bewohnt – Berichten zufolge lebten hier zeitweise bis zu elf Personen auf engstem Raum.

Heute gehört das Gebäude der Stadt Wernigerode und beherbergt ein kleines Museum, das eindrucksvoll die früheren Wohnverhältnisse und den Alltag in diesem einzigartigen Haus dokumentiert.

Kopf einziehen und eintreten … ins Kleinste Haus.

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